Fünf Jahre Bestattung Lichtblick – Nicht nur eine Alternative

Die Sterbenden begleiten und wachen bei den Toten. Hinschauen auf unser Leben. Das Leben feiern. Mit diesen Leitmotiven gründete die Familie Bauer vor fünf Jahren die Bestattung Lichtblick. Mittlerweile handelt es sich nicht mehr um ein regionales Konzept, sondern um eine Philosophie die längst weit über die Grenzen unseres Bezirkes Bekanntheit erlangte.

Das Leben feiern und die Trauer zulassen

Wir müssen den Dingen einen Namen geben. Und haben wir einen Namen vergeben, beginnen wir eben diesen zu sezieren und zerlegen diesen nochmals in viele kleine Einzelteile. So entstehen letztlich Begriffe wie Trauerfeier (als hätte je jemand die Trauer gefeiert) oder pathologische Trauer (weicht jemand von der vorgegebenen Norm ab, muss es sich wohl um ein Krankheitsbild handeln).

Lichtblick möchte dazu anregen, das Leben außerhalb von vorgegebenen Normen zu betrachten. Wir Menschen haben Gefühle. Diese dürfen wir annehmen und zulassen. Zu Krankheitsbildern führt eher der Druck der Gesellschaft. Wir sollen funktionieren. Die Vorgabe eines perfiden Systems der Gleichmacherei. Jedoch sind wir keine Maschinen. Wir sind ein Ausdruck des Lebens. Es ist unsere Bestimmung im Hier und Jetzt präsent zu sein. Wir sind ein Wunder. Ein Teil der Schöpfung, die in sich absolut vollkommen ist. Das ganze Universum befindet sich in einem steten Kreislauf, in dem es den Tod gar nicht gibt. Vielmehr erneuert sich das Leben ständig und die Natur bildet den Rahmen. Alle Materie, die vergeht, sorgt für einen neuen Ausdruck des selben Lebens. Genau, das Leben ist ewig.

Die Trauer darf ein Bindeglied sein, zwischen unserem Dasein und dem, was weit hinaus geht über die kurze Präsenz auf Mutter Erde. Wir dürfen die Trauer leben und aufmerksam ihren Wandel beobachten. Schafft sie doch auch Bewusstsein. Nichts bleibt wie es ist. Alles unterliegt einem steten Wandel. Und gerade dieser Wandel ist es, gegen den sich unser Wesen aufgrund angelernter Glaubenssätze auflehnt. Wir berauben uns der Glückseligkeit, weil wir den natürlichen Weg des Lebens zu etwas Abstraktem machen.

Mit dem Projekt Lichtblick möchte Jörg Bauer (GF) dazu anregen, die eigene Aufmerksamkeit zu schärfen. Den Tod nicht als etwas Schreckliches zu sehen, sondern ihn als das anzunehmen, was er ist. Ein Zeichen ständiger Erneuerung.

Leben im JETZT

Im JETZT geht es uns immer gut. Im JETZT haben wir keine Sorgen. Im JETZT leben wir. Die Vergangenheit dürfen wir los lassen. Sie ist vergangen. Wir haben keine Ahnung, was Morgen sein wird. Aber im Heute leben wir. Nie haben wir woanders gelebt. Es ist unsere Bestimmung uns in diesem JETZT zu finden.

Der Tod ist ein eindeutiger Hinweis darauf. Akzeptieren wir Ende und Erneuerung aller Materie, geben wir uns selbst die Chance, das Leben in all seiner Herrlichkeit und Pracht zu begreifen und es in diesem Sinne zu leben.

Das Lichtblick Team wünscht Kraft und Lebensfreude

Wir nähern uns einmal mehr jener Zeit im Jahr, in der wir uns ein wenig besinnen. Auch wenn wir den eigentlichen Gedanken abstrahiert haben. Die eigentliche Religion dieser Tage ist der Konsum. Wer wenig kauft oder kaufen kann, hat kein schönes Fest. Zumindest gaukeln wir uns diesen Unsinn selbst vor. In Wahrheit sind die kommenden Tage ein Hinweis auf Liebe und auf selbstloses Handeln. Wer gibt, dem wird gegeben. Dieser Satz drückt eine universelle Wahrheit aus. Wir brauchen keine Glücksforscher. Tolstoi sagt: „Wenn du glücklich sein willst, dann sei es.“ Und eine einfache Formel dafür lautet: Dankbarkeit für alles was ist, Demut vor allem was lebt und Vergebung von allem Vergangenen.

Lichtblick wünscht Kraft für die Feiertage

Diese Zeilen sind für all jene, die geliebte Angehörige gehen lassen mussten. Wir sind seit fünf Jahren da und sind keineswegs nur eine Alternative. Wir sehen es als unsere Aufgabe, Menschen im Angesicht der unausweichlichen Erneuerung achtsam und mitfühlend zu begleiten. Das tun wir nicht als Unternehmer, sondern als Mitglieder unserer großen Menschenfamilie.

Die kommenden Tage sind für Menschen, die den Verlust eines geliebten Menschen verschmerzen mussten, oft Tage, in denen der Verlust zu großer Traurigkeit führt. Deshalb wünschen wir euch die Kraft, den Blick auf das Leben, dessen Vielfalt und all seine Wunder zu richten. Das größte alle Wunder; Ihr seid da.

Wir sind auch die nächsten fünf Jahre für euch da. Teilt mit uns eure Geschichten und lasst uns euer starker Arm sein, der euch durch die Zeit führt, in der das Leben selbst sich erneuert. Wir können uns nie verlieren. Denn wir sind alle Eins.

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