Sterbevorsorge

Es tut gut über Sterbevorsorge zu sprechen. Wir helfen ganzheitlich bei allen Belangen der Vorsorge.

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Die Sterbevorsorge

Ein Thema, dass wir für Sie hier erarbeiten möchten. Bereits bei unserer Geburt ist klar, eines Tages werden wir uns von Mutter Erde verabschieden. Trotzdem wurde die Thematik in unserer Konsumgesellschaft zum Stiefkind. Nur sehr wenige Menschen beschäftigen sich gerne mit dieser Tatsache. Umso wichtiger ist es für uns, hier die einzelnen Schritte der Sterbevorsorge abzubilden.
Zuerst geht es um die Annahme der Dinge wie sie sind. Es hat keinen Sinn, sich gegen etwas zu stellen, dass unausweichlich ist.

Bewusstsein für unser Leben

Wer bewusst mit seiner Sterblichkeit umgeht, führt ein bewusstes Leben. Wir Menschen haben uns daran gewöhnt, unterhalten zu werden. Und zwar 24 Stunden am Tag. In der früh wird zuerst das Radio aktiviert. Wir geben uns kaum Zeit zum aufwachen, schon beschäftigen wir uns mit Dramen auf der anderen Seite des Planeten. Danach folgt die Zeitung und dann gehen wir unserem 40 Stunden Job nach.

Unser Verstand wird mit Informationen anderer Länder und anderer Menschen überfüllt. Dazwischen erfolgt zigmal der Blick auf unser Smartphone, um in der Zeit, in der wir uns Ruhe gönnen könnten, zu überbrücken. Abends Fernseher an und dann ins Bett. Dabei vergessen wir die Menschen in unserem Umfeld und unser eigenes Selbst. Dabei tut es gut die Gedankenspirale mal abzuschalten und inne zu halten. Stellen wir uns bewusst Fragen zu unserem Leben und zum Umgang mit unserer begrenzten Zeit. Dann beginnen wir die Dinge wieder in einem anderen Licht zu sehen und hören vielleicht damit auf, die Zeit zu vertreiben. Ja, auch das ist Sterbevorsorge.

Bewusstsein für das Ende der Materie

Der Tod ist eigentlich unser ständiger Begleiter. Wenn wir aufmerksam durch unsere Welt schreiten, sehen wir den ständigen Wechsel zwischen Leben und Tod. Die Jahreszeiten zeigen uns den Kreislauf des Lebens.

Bewusstsein dessen was unausweichlich ist, macht uns dankbar. Dankbar für die Zeit, die uns in unserem wundervollen Körper geschenkt wurde. Wir sind hier um das Leben anzusehen. Wir sind hier, um unsere Zeit auf Mutter Erde zu genießen. Wird uns das klar, ändert sich auch unser Umgang mit dem Prozess des Sterbens. Wir lernen, die Dinge anzunehmen und tanken Kraft aus dieser Bewusstwerdung.

Unser Angebot

Wir sprechen mit Ihnen über das Leben. Ob Sie gerade selbst von einer unangenehmen Diagnose betroffen sind oder wenn Sie gerade einen Menschen in der letzten Phase seines Lebens begleiten, wir helfen zu verstehen und bieten Ihnen unsere Hilfe in Form von Gesprächen an. Bei allen Themen stehen wir Ihnen zur Seite. Und wenn wir eine Frage nicht beantworten können, haben wir immer einen Kontakt für Sie.

Schritte der Sterbevorsorge

  1. Sich bewusst machen, dass immer der richtige Zeitpunkt ist, um über Leben und Sterben zu sprechen
  2. Vorsorge treffen für den letzten Augenblick, Stichwort Patientenvollmacht & Patientenverfügung (Haben Sie eine Person Ihres Vertrauens?)
  3. Den Nachlass verwalten. Errichtung eines Testamentes
  4. Den eigenen Abschied planen und Wünsche kommunizieren.
  5. Finanziell vorsorgen

Sterbevorsorge Patientenvollmacht & Patientenverfügung

Wir leben heute in einer weitgehend selbstbestimmten Gesellschaft. Doch wenn wir am Ende des Weges angelangt sind, werden wir meist Patienten. Als solche haben wir Rechte, bei deren Wahrung uns die Patientenanwaltschaft zur Seite steht.

Regeln kann man seine letzten Momente mit der sogenannten Patientenverfügung. Dort werden Wünsche deponiert, die im Falle des Verlustes der Geschäftsfähigkeit von anderen wahr genommen werden sollen.

Möchten wir sicher gehen, dann ist es zu empfehlen, jemanden mit der Durchsetzung dieser Wünsche zu bevollmächtigen. Wir beraten Sie, welche Schritte zu unternehmen sind und reichen unsere Kontaktpersonen an Sie weiter.

Errichtung eines Testamentes

In einem Testament regeln Sie Ihren Nachlass. So beugen Sie Ungewissheiten vor und können sich darauf verlassen, dass Ihre Wünsche rechtlich nach Ihrem Tode umgesetzt werden. Ein handschriftliches Testament ist gut, ein vom Nortar beglaubigtes ist besser. Sprechen wir darüber.

Den eigenen Abschied planen und Wünsche kommunizieren

„Wie möchtest du einmal beerdigt werden?“ Diese Frage wird leider viel zu selten gestellt. Oft wissen Angehörige der Verstorbenen nicht, was sie tun sollen. Wir stellen immer wieder fest, dass Familien, in denen der Fall der Fälle besprochen wurde, der Abschied leichter fällt. Denn wir Menschen wissen in Ausnahmesituationen gerne, was zu tun ist.

Egal wie alt Sie sind, setzen Sie sich mit Ihren Liebsten zusammen. Machen Sie sich bewusst, dass Sie Mutter Erde irgendwann verlassen müssen und sprechen Sie darüber. Legen Sie eine persönliche Mappe an und deponieren Sie darin Ihre letzten Wünsche, Kopien Ihrer Dokumente, ein Testament und eventuell eine Sterbevorsorge-Versicherung. Übernehmen Sie Verantwortung für Ihr Leben und Ihren Tod.

Die Sterbevorsorge-Versicherung

Die Sterbevorsorge ist keine Geldwertanlage. Sie dient ausschließlich dazu, den Angehörigen die Last der Kosten im Todesfall abzunehmen. Zinsen gibt es so gut wie keine. Wählen Sie jedoch die richtige Versicherung, bleiben Ihre Angehörigen vom gesamten Zahlungsvorgang ausgenommen. Die Familie kann sich um sich selbst kümmern und Zeit für die Trauer nehmen.
Wichtig ist bei der Wahl der Sterbeversicherung darauf zu achten, dass die jeweilige Versicherung  mit dem Bestattungsunternehmen direkt verrechnet. Unterhalb finden Sie die wichtigsten Fragen zur Sterbevorsorge und selbstverständlich die Antworten dazu. Wenn Fragen offen bleiben, rufen Sie uns an. Wir helfen gerne.