Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine Donaubestattung

Donaubestattung
Bestattung Lichtblick im Frühling fast ausgebucht

Seit etwas mehr als acht Jahren ist die Donaubestattung in Österreich erlaubt. Eigentlich nur in dem Streckenabschnitt, der durch Niederösterreich führt. Doch der Andrang aus ganz Österreich ist groß. Speziell im Frühling ist es nicht mehr so einfach eine Reservierung abzugeben.

„Wir haben uns auf Natur- und Donaubestattungen spezialisiert, weil es in unserer Wahrnehmung die schönsten Konzepte für den letzten Abschied sind.“, so Jörg Bauer von Lichtblick. „Die Menschen verlassen uns immer mit offenem Herzen und einem Lächeln. Sie sind glücklich, dass der Abschied so schön war.“

Der Ablauf einer Donaubestattung unterscheidet sich maßgeblich vom Stress einer Beisetzung am Friedhof. Gemütlich sitzt die Gesellschaft beisammen, es werden Getränke serviert und wunderschöne Au Landschaften ziehen vorbei. Wenn der gewünschte Beisetzungsort erreicht ist, beginnt die Zeremonie. Die Urne wird dann auf das Wasser gesetzt und bis sie untergeht, wird sie vom Schiff begleitet. Die Gäste, meist mit Blumen ausgerüstet, verwandeln die Donau in ein Blumenmeer.

Familien, die Ihre Asche verstreuen möchten, erhalten eine Streuamphore, die dann Reihum gegeben wird und alle Beteiligten haben ihr eigenes Abschiedsritual.

Die Bestattung Lichtblick verfügt über drei Schiffe und kann Gesellschaften bis zu 160 Personen empfangen. Interessant sind auch die geringen Kosten. Je nach Wünschen variieren die Kosten bei Lichtblick zwischen € 2680,- und € 4700,-. Folgekosten gibt es keine.

„Wenn Kunden das wünschen, erhalten sie einen kleinen Teil der Asche in einer handgefertigten Kleinurne. So gibt es für Menschen, die sich das wünschen auch eine Verortung. Allerdings hatten wir im Vorjahr mehr als 40 Abschiede auf der Donau und die Menschen verließen uns immer leichten Herzens. Ich kann diese Art der Beisetzung mit ruhigem gewissen weiterempfehlen.“, meint Jörg Bauer abschließend.