Information zum Corona Virus und Trauerfeiern

Corona und Trauerfeiern

Wir bieten die komplette Erledigung für Trauerfälle und die Komplettberatung am Telefon. Für die Durchführung aller Maßnahmen sind lediglich Kopien aller Dokumente notwendig.

Hier die Schritte einer Telefonberatung in Wien oder Niederösterreich:

  • Beratung am Telefon mit anschließendem Offert via E-Mail
  • Nach Unterschrift muss eine Vollmacht für die Abholung des Leichnams an uns ausgestellt werden
  • Der Leichnam wird von uns abgeholt und je nach Auftrag in eine Leichenkammer vor Ort verbracht
  • Solange Trauerfeiern möglich sind, werden diese von uns angemeldet und durchgeführt
  • Hygieneanweisungen für alle Angehörigen vor der Feier

Wenn Sie keine Möglichkeit haben, uns Ihre Unterlagen auf elektronischem Weg zu übermitteln, holen wir diese selbstverständlich bei Ihnen ab.

Außergewöhnliche Maßnahmen:

  • Die katholische Kirche in Wien nimmt bis auf weiteres Einsegungen nur am Grab durch
  • Trauerfeiern mit über 100 Personen in Trauerhallen können nicht statt finden
  • Die Verantwortung für die Einhaltung liegt bei den Angehörigen
  • Älteren und immungeschwächten Personen empfehlen wir von Feierlichkeiten Abstand zu nehmen
  • Unter gewissen Umständen empfiehlt es sich die Feier aufzuschieben

Lichtblick bewahrt Urnen unbefristet und kostenfrei in ihren Räumlichkeiten auf. Wir kümmern uns vorher um die Einäscherung. Gerne können Sie im kleinen Kreis teilnehmen, wobei wir die Einäscherung in einem der Privatkrematorien vor Wien empfehlen. Wenig Personal und keine Parallelveranstaltungen.

Für die Verschiebung von Erdbestattungen mit Sarg müsste eine Einbalsamierung (Thanatopraxie) durchgeführt werden.

Ruhe bewahren, wir helfen

Wir haben eine eigene 24 Stunden Hotline (0676 603 24 12) eingerichtet. Sie können uns jederzeit anrufen. Wir helfen sofort und unbürokratisch. Den Telefondienst hat unser Lebensberater Jörg Bauer über, der am Telefon oder bei Ihnen vor Ort seelischen Beistand leistet.

Geschäftszahl: 2020-0.172.682

Erlass, Maßnahmen gegen das Zusammenströmen größerer Menschenmengen nach § 15 Epidemiegesetz

Sehr geehrte Frau Landeshauptfrau, sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Die mit der Vollziehung des Epidemiegesetzes 1950 betrauten Bezirksverwaltungsbehörden (Gesundheitsämter) werden durch diesen Erlass angewiesen, durch Verordnung zu verfügen, dass nach § 15 des Epidemiegesetzes 1950 sämtliche Veranstaltungen in ihrem Wirkungsbereich,die ein Zusammenströmen größerer Menschenmengen mit sich bringen, zu untersagen sind, bei denen mehr als 500 Personen (außerhalb geschlossener Räume oder im Freien) oder mehr als 100 Personen in einem geschlossenen Raum zusammenkommen. Dies gilt für alle Veranstaltungen iSd Epidemiegesetzes 1950, insbesondere solche, die inBetrieben, Unternehmen, Schulen (z.B. Schulausflüge), im hochschulischen Betrieb, Kindergärten, Pflegeheimen, zu religiösen Zwecken oder in touristischen Einrichtungen und Sehenswürdigkeitenabgehalten werden sollen.

Davon nicht erfasst sind jedenfalls Zusammenkünfte allgemeiner Vertretungskörper, der Organe von Gebietskörperschaften des öffentlichen Rechts, im Rahmen der öffentlichen Verwaltung, der Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes, des Bundesheers, der Rettungsorganisationen und der Feuerwehr, in Einrichtungen zur Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung, im Zusammenhang mit der Befriedigung der Grundbedürfnisse des öffentlichen Lebens (Lebensmittelhandel, Einkaufzentren, gastronomische Einrichtungen hauptsächlich zugelassen für die Verabreichung von Speisen, usw.), nach völkerrechtlichen Verpflichtungen, die Arbeitstätigkeit in Unternehmen, Betriebsversammlungen und der öffentliche Personenverkehr sowie der unmittelbar zum Betrieb gehörenden Einrichtungen und Anlagen.

 Dieser Erlass ist den mit der Vollziehung des Epidemiegesetzes 1950 befassten Bezirksverwaltungsbehörden zur Kenntnis zu bringen und bis 3. April 2020, 12:00 Uhr, anzuwenden.